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Aktuell sind 15 Gäste online| Busplätze nach Dresden! |
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| Dienstag, 19 Januar 2010 | |
![]() „Wie Neonazis Dresden zu ihrer Pilgerstätte machen“, titelte Spiegel-Online am 14. Februar des letzten Jahres. Am selben Tag waren 7000 Nazis aus ganz Europa wieder einem Aufruf der NPD gefolgt und demonstrierten ungehindert durch Dresdens Innenstadt. Von Jahr zu Jahr sind es mehr geworden. Um die Nazis zu stoppen und daran zu hindern, den größten Naziaufmarsch Europas ausgerechnet in Deutschland zu veranstalten, unterstützt auch DIE LINKE die Demonstrationen gegen die Nazis. Es sind noch Plätze in den Bussen nach Dresden frei, wenn sich genügend MitstreiterInnen finden, besteht die Möglichkeit einen Bushalt in Offenbach einzurichten. Mit Sicherheit wird es in Frankfurt einen Bushalt geben. (Tickets unter ) Wir lehnen, gemeinsam mit der Friedensbewegung jegliche Bombardierung von Wohnvierteln als „Mittel der Politik“ ab. Die NPD als Nachfolgepartei der der von Bankiers und Großindustriellen finanzierten NSDAP hat nicht das geringste moralische Recht, im Namen der Opfer des Bombenangriffs auf Dresden im Februar 1945 zu sprechen. Unter dem Kommando der Nazis hat die deutsche Wehrmacht die Flächenbombardierung von zahlreichen europäischen Städten vorexerziert: Die Zerstörung von Coventry, Rotterdam, Warschau, Leningrad und anderen europäischen Städten gingen der Bombardierung deutscher Städte voran. Nazi-Deutschland hat den Flächenbrand des Zweiten Weltkriegs entfacht. Die NPD tritt für ein Großdeutsches Reich ein: „Deutschland ist größer als die Bundesrepublik“ heißt es in ihrem Programm. Wie groß, das zeigen die von der NPD veröffentlichten Karten: Österreich, Südtirol, Elsass-Lothringen, das frühere Schlesien, Ostpreußen und das Sudetenland sollen „heim ins Reich“ geholt werden. Das bedeutet Krieg mit Tschechien, Polen, Italien, Frankreich, Russland und Österreich. Wir rufen die Dresdenerinnen und Dresdener auf: Lassen Sie nicht zu, dass eine Partei, die sich auf das Nazi-Erbe beruft und neue Kriege gegen Deutschlands Nachbarvölker plant, sich des Gedenkens bemächtigt. Wir rufen die Oberbürgermeisterin von Dresden, Helma Orosz, auf: Setzen sie ein Zeichen, dass Nazis in Dresden nicht willkommen sind, und verbieten Sie den Nazi-Aufmarsch. Wir appellieren an den DGB, Religionsgemeinschaften und die demokratischen Parteien von Dresden: Ziehen Sie die Lehre aus dem letzten Jahr. Rufen Sie die Bevölkerung auf, den Naziaufmarsch zu verhindern, gewaltfrei und entschlossen. Stellen wir uns quer - alle gemeinsam, rechtzeitig und am rechten Ort. Werden wir unserer historischen Verantwortung gerecht. |



