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Wahlkampf-Aktiv : Argumentations- und Kommunikationstraining |
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Mittwoch, 22 Juli 2009 |
Die AktivistInnen sind im öffentlichen Erscheinungsbild RepräsentantInnen unserer Partei. Gerade im Wahlkampf geht es darum Menschen von unseren Ideen zu überzeugen und sie zur Stimmabgabe für DIE LINKE zu bewegen. In der Regel haben wir dafür in einem persönlichen Gespräch am Infostand oder in der Fußgängerzone nur wenige Minuten Zeit. Um zu überzeugen, müssen wir sowohl im Wahlkampf, als auch in der gesellschaftlichen Diskussion argumentativ die Oberhand behalten. Dabei müssen wir souverän und fachlich kompetent auftreten.
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Der Wahlkampf kann beginnen |
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Freitag, 03 Juli 2009 |
Christine Buchholz , Direktkandidatin für Stadt und Kreis Offenbach und
Mitglied des geschäftsführenden Parteivorstandes der LINKEN über den
Bundestagswahlparteitag der LINKEN
Mit klaren Forderungen und großer Einigkeit geht DIE LINKE in den
Bundestagswahlkampf 2009. Sie fordert einen Mindestlohn von 10 Euro die
Stunde, die Anhebung des Hartz-IV-Regelsatzes auf 500 Euro und den
Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan sowie die Auflösung der NATO.
Damit ist DIE LINKE die einzige glaubhafte Alternative zu SPD, CDU,
Grünen und FDP.
Die Medien hatten in den letzten Wochen immer wieder versucht, ein Bild
von einer heillos zerstrittenen LINKEN zu zeichnen. Der Parteitag ließ
diese Versuche ins Leere laufen. Nur sieben Delegierte stimmten gegen
das Wahlprogramm.
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Zocker unter uns |
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Samstag, 27 Juni 2009 |
Ein Beitrag von Karl Heinz Demmrich, Seligenstadt
Möglicherweise hat die Gier nach schneller Geldvermehrung in den
vergangenen Jahren nicht nur Privatpersonen verführt, sich auf dubiose
Geschäfte einzulassen. Über die unrühmliche, unverantwortliche Rolle
der Banken ist bereits viel bekannt geworden. Weitere Enthüllungen
werden mit Sicherheit folgen. Hier ist anscheinend noch kein Ende
abzusehen. Viel zu wenig aber wissen wir über derartige Finanzgeschäfte von
Kommunen und Kreisen. Da wurden Schulen, Rathäuser, Kläranlagen und
selbst Kanalsysteme veräußert und zurückgeleast. Verträge von über 1000
Seiten abgeschlossen. Auch verstanden oder überhaupt gelesen? Und das
alles, um möglichst schnell neues Geld in den Kassen klingeln zu hören.
Nach Jahrzehnten würden dann die Objekte wieder in den ursprünglichen
Besitz übergehen. An die für diese Machenschaften heute
verantwortlichen Politiker wird sich dann keiner mehr erinnern.
Vielleicht deckt sie dann bereits der kühle Rasen. Aber die
Finanzkrise hat ihnen hier einen Strich durch die Rechnung und diesen
Betrug an künftigen Generationen öffentlich gemacht! Aber die Zocker leben auch unter uns.
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Gedanken zur Europawahl |
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Sonntag, 21 Juni 2009 |
Christine Buchholz über das Ergebnis der Europawahl und Schlußfolgerungen für DIE LINKE
Großer Wahlverlierer der Europawahl ist die europäische
Sozialdemokratie, die nach heftigen Einbußen in England und Frankreich
und einer Stagnation auf unterstem Niveau in Deutschland, 56 Mandate
verlor. Die Linke links von der Sozialdemokratie konnte davon nicht
profitieren In Italien scheiterten alle drei konkurrierend antretenden
Linksparteien an der 5 Prozent Hürde, in Frankreich die NPA von Olivier
Besancenot mit 4,8 Prozent ebenfalls. Lichtblick war der Erfolg des
Linksblocks in Portugal (10 Prozent). Insgesamt verlor die Vereinigte
Europäische Linke 8 Mandate.
Der äußersten Rechten, allen voran Geert Wilders in den Niederlanden,
der mit seiner Anti-Islam-Partei zweitstärkste Kraft wurde, gelang es
den Unmut mit der EU auf ihre Mühlen zu lenken. Die rassistische
»Dänische Volkspartei« verdoppelte ihren Stimmenanteil und die
faschistische BNP aus Großbritannien bringt zwei Abgeordnete ins
Europaparlament, darunter Parteichef Nick Griffin. Auch in Osteuropa
wachsen die faschistischen und rassistischen Kräfte.
Insgesamt zeigt die niedrige Wahlbeteiligung das grundsätzliche Problem
dieser EU - sie ist ein undemokratisches Projekt des Sozialabbaus und
Militarismus von Oben, entsprechend gering ist das Interesse. Die CDU
hat rund 1,4 Millionen Wähler verloren. Dagegen fallen die Verluste der
SPD mit 100.000 relativ klein aus, die Partei war allerdings schon 2004
auf einen historischen Tiefstand gefallen und hat sich nicht erholt.
Diese Ergebnisse widerlegen die These, in der Krise würde die Menschen
zum Gewohnten, zu »den Großen« drängen. Obwohl die Große Koalition als
handelnder Akteur die politische Bühne dominiert, verliert sie.
Insofern war die Wahl auch ein Misstrauensvotum gegen die bisherige
Krisenbewältigungspolitik der Regierung. Alle Umfragen deuten darauf
hin, dass die Mehrheit zwar will, das Jobs gerettet werden, die
bedingungslose Vergabe von Milliarden an Banken und Unternehmen ohne
Gegenleistung aber schlicht ungerecht findet. Auch die steigende
Staatsverschuldung schadet der Großen Koalition - die meisten Menschen
werden ahnen, bei wem das Geld wiedergeholt werden soll.
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Nur mit einer starken LINKEN kann sich in Hessen fortschrittliche Politik entwickeln. |
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Montag, 01 Dezember 2008 |
Ein Beitrag von Per Oldehaver
Nur eine erstarkte LINKE wird die Kraft haben, die Protagonisten z.B. der SPD nach dem 18. Januar zu nötigen, dieses mal endlich die Interessen der Mehrheit der Hessinnen und Hessen zu berücksichtigen. Es gibt seit dem Frühjahr in Hessen ein linkes Lager aus Grünen, SPD und LINKEN. Nur wenn die Kräfte dieses linken Lagers wachsen, oder zumindest gleich stark bleiben, gibt es die Chance bei dieser Wahl endlich einen Regierungswechsel zu erreichen.
Die angesetzten Neuwahlen sind in einer Beziehung in höchstem Maße undemokratisch. Eine Mehrheit der Hessinnen und Hessen hat sich bei der letzten Wahl für einen Wandel entschieden. Die Akteure in Wiesbaden waren aber nicht bereit das Votum der Bürgerinnen und Bürger anzunehmen. Jetzt soll scheinbar so lange gewählt werden, bis einigen Herren das Ergebnis passt.
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