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DIE LINKE. Offenbach informiert:
Mit Steuergeldern Vorurteile schüren – AG Wohlfahrt rechnet sich nicht. Drucken E-Mail
Donnerstag, 06 August 2009
geldverschwendung-321478_r_by_hans-peter-dehn_pixelioMenschenverachtende Amtshilfetruppe betreibt Missbrauch von Steuergeldern mit amtlichem Auftrag. In den neuerlichen Veröffentlichungen über die Kritik an Landrat Walter, im Zusammenhang mit der so genannten „AG Wohlfahrt“ und dem Farbanschlag auf das Haus des CDU-Politikers, lässt Peter Walter seine Behörde erneut die Mär von der erfolgreichen Jagd auf so genannten Asyl-Missbrauch verbreiten. Er selbst verteidigt beharrlich diese Vorgehensweise seiner Behörde.
Die gesammelten Antworten auf verschiedene Anfragen zu diesem Thema, auch von anderen Fraktionen im Kreistag haben deutlich eine entgegengesetzte Tendenz aufgezeigt. Der Betrieb der lokalen Einheit in Offenbach, die hinreichend oft ergebnislosen Auslandsreisen, die Ermittlungen vor Ort und viele weitere Posten wurden in verschiedenen Anfragen verschwiegen oder nur Auszugsweise beantwortet. Wie ein Mosaik aus bruchstückhaften Kostenangaben, ergibt sich nach langwierigem, hartnäckigem Nachfragen der Opposition im Kreistag ein immer klareres Bild.
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Boykottiert die MainArbeit Arbeitssuchende bei der Arbeitsaufnahme ? Drucken E-Mail
Donnerstag, 30 Juli 2009
schranke-gerll_by_kurt-michel_pixelio.de.jpgMitarbeiter der MainArbeit hintertreiben anscheinend die Arbeitsaufnahme der von ihnen abhängigen Arbeit suchenden Beziehern von Arbeitslosengeld II. Gerade für diejenigen Menschen, die sich aktiv um  eine Einstellung bemühen, droht durch zunehmend restriktive Auslegung bestehender Gesetze und Dienstanweisungen die Grenze vom Ermessensspielraum zur Behördenwillkür überschritten zu werden, meinen die Stadtverordneten der LINKEN, Horst Schultheiß und Johannes Günther.
Um was geht es? Bekanntlich ist die letzte Hürde für eine feste Einstellung das Vorstellungsgespräch beim zukünftigen Arbeitgeber. Erhält ein Arbeitsuchender hierfür eine Einladung, ist er aussichtsreicher Kandidat für den Posten. Damit er seine Chance wahrnehmen kann, muss er zum Sitz des Unternehmens reisen. Die entstehenden Reisekosten sollten von der MainArbeit übernommen werden.
Und genau das wird dem Kandidaten vor allem dann verweigert, wenn es sich um größere Entfernungen handelt. Er selbst kann aus einsichtigen Gründen das Geld nicht aufbringen. Wenn er nicht in der Lage ist, kurzfristig (z.B. bei Bekannten) die notwendigen Mittel aufzutreiben, war alle Mühe vergeblich - die Chance ist vertan. Wenn dann noch der Sachbearbeiter sich bemüßigt fühlt, beim zukünftigen Arbeitgeber anzurufen, um ihn darauf hinzuweisen, dass er alle Kosten, die aus der Einladung entstehen, zu tragen habe, oder um ihm gesundheitliche Probleme des Kandidaten mitzuteilen, dann ist sehr wohl von Boykott zu reden.  
Oder wenn einem Arbeitsuchenden die Mittel von 100,-Euro für Berufskleidung, ohne die er den Job als Honorarkraft nicht antreten kann, mit dem Hinweis verweigert werden, er sei ja nun selbständig und könne einen Kredit aufnehmen, ist das nicht nur Menschen verhöhnend, sondern, unserer Auffassung nach, auch eine eklatante Verletzung von Amtspflichten.
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Farbanschlag auf Landrat Walter keine Überraschung Drucken E-Mail
Donnerstag, 23 Juli 2009
beispielbild-farbanschlag-gg-rechts.jpgDIE LINKE im Kreistag Offenbach :
Das Haus des Landrates des Landkreises Offenbach, Peter Walter (CDU) wurde vor einigen Tagen mit Farbbeuteln beworfen. Zuvor waren in Dreieich Flugblätter aufgetaucht, die sich gegen Landrat Walters Wild-West-Methoden bei Abschiebungen und den rassistischen Konsens, in dem diese Abschiebungen stattfinden, aussprachen. Dieser Anschlag dürfte den „hammerharten“ Landrat, wie er sich selbst gerne bezeichnet, nicht überraschen. DIE LINKE verurteilt jede Form von Gewalt. Solche, die sich gegen Sachen richtet wie in diesem Fall, ebenso wie die Gewalt, die im Namen des Rechtsstaates von der „AG Wohlfahrt“ ausgeübt wird. Die Arbeitsweise der so genannten „Arbeitsgemeinschaft“ brachte Peter Walter in der Presse den Beinamen „Landrat Gnadenlos“ ein. Vor diesem Hintergrund erscheint es eher erstaunlich, dass ein solches „Feedback“ auf Walters ständiges Schüren rassistischer Ressentiments, nicht schon längst erfolgt war. Hier bekommt das Gleichnis vom "Ernten der Früchte seiner Arbeit" eine ganz andere Bedeutung. Angefangen mit den Betroffenen der leidigen „AG Wohlfahrt“ über die Opfer der „AG Ermittlung“ und den geschädigten aus der Fernseh-Serie „Gnadenlos Gerecht“, in der für eine Vorabend-Soap echte Anspruchsteller diskriminiert und kriminalisiert wurden, finden sich sicherlich ausreichend erzürnte Zeitgenossen, die für eine solche Missfallensbekundung in Frage kämen. Bereits im vergangenen Jahr fanden verschiedene Demonstrationen statt, die sich gegen die menschenverachtende Vorgehensweise der so genannten „Behörde der Landesverwaltung“ mit dem zynischen Namen „AG Wohlfahrt“ richteten.
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Dresdens Mahnung hören! Drucken E-Mail
Sonntag, 19 Juli 2009
antirassismus-stopracism.jpgWir bekunden unser Beileid zum Tod von Marwa El-Sherbini.
Diese islamfeindlich motivierte Tat ist eine Auswirkung der andauernden kriminalisierenden Haltung der deutschen Regierungspolitik in Wort und Tat. Ausländerfeindliche Hetze, wie wir Hessen sie von Roland Koch kennen, findet allgegenwärtig statt. Der in der Vergangenheit geführte islamfeindliche Diskurs, hat dazu geführt, dass muslimfeindliche und gewalttätige Tendenzen gegen diese Menschen in der Gesellschaft zugenommen haben und solche Tendenzen zunehmend erschreckend stillschweigend hingenommen werden. Die Kriminalisierung besonders auch muslimischer Frauen die Kopftuch tragen, gibt rechtsradikal denkenden Menschen die Legitimation solche Gewalttaten  durchzuführen. Wir weigern uns, stillschweigend hinzunehmen, dass in  Deutschland regelmäßig Menschen aus rassistischen Gründen getötet werden. In  Hessen gab es im letzten Jahr 22 fremdenfeindliche Gewalttaten, neun bereits in diesem Jahr und zehnmal soviele „einfache“ fremdenfeindliche Straftaten. Jede Politikerin, jeder Politiker, hat die Möglichkeit Einfluss auf die gesellschaftliche Diskussion zu nehmen. An dieser Stelle gilt es ein Zeichen der Toleranz zu setzen, statt dumpfe Ressentiments zu schüren. Von Landrat Walter mit dem Geschwafel vom „Asylbetrüger“, über Roland Koch mit dem Bild des „vollen Botes“, bis zu den Brandstiftern - die in Ihren Reden aus dem Gleichstellungsgesetz ein "Kopftuchverbotsgesetz“ zu machen, Politiker versuchen gesellschaftliche  Diskussion zu beeinflussen. Solche Politik legt Brände, schafft Gräben und spaltet unterdrückte.
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Hartz IV - Kreis Offenbach : Neue Wege der Schönfärberei Drucken E-Mail
Montag, 13 Juli 2009
aktenberg1a-pixelio-de.jpgDas „neue Projekt“ des Sozialdezernenten Müller (SPD) „Start.Zeit … für Jobsuche“ steht in der Kritik verschiedener Organisationen. "Wer in der Maßnahme ist, fliegt aus der Statistik – so schreibt man Arbeitslosenzahlen nach unten. Die Teilnehmer gelten mit den 16 Wochenstunden für zwei Monate als beschäftigt", so der Vorsitzende des Kreisverbandes DIE LINKE.Offenbach im "junge Welt" Interview . Mit dem Projekt müssen sich alle ALGII Empfängerinnen und Empfänger, sofort nach Eintritt in den Leistungsbezug, unter Androhung von Leistungsentzug, einer zweimonatigen Maßnahme unterziehen, mit der sie aus der offiziellen Statistik der ALGII-Fälle heraus fallen. Im Rahmen der Maßnahme sollen Fähigkeiten bei Bewerbungen gefördert werden. Der Vorsitzende des Kreisverbandes DIE LINKE.Offenbach, Nikolaus Dümpelmann: „Das ist in doppeltem Maße zynisch. Zum Einen wird suggeriert, dass mangelnde Fähigkeiten der Bewerber dafür verantwortlich wären, wenn Menschen keinen Job finden, wo doch allein im Kreis Offenbach, bereits im Mai 9000 Kurzarbeitsplätze angemeldet waren. Zum Anderen steht die Sinnhaftigkeit der Maßnahme insgesamt stark in Frage.“ In einer gemeinsamen Stellungahme des Kreisverbandes mit der Fraktion im Kreistag heißt es: „Wenn nach einem Jahr Arbeitslosigkeit, beim Eintritt in ALGII, eine Maßnahme zur Verbesserung der Bewerbungsfähigkeiten erzwungen wird, stellt sich die Frage, warum in den letzten zwölf Monaten solche Bemühungen ausgeblieben sind. Entweder es gibt Bedarf für eine solche Maßnahme, dann gab es ihn bereits vor einem Jahr, oder es gab vor einem Jahr keinen Bedarf, dann gibt es ihn auch jetzt nicht“. Die Fraktion im Kreistag Offenbach pflichtet Dümpelmann bei: „Mit solchen Maßnahmen werden, wie bereits in 2007- bei der „Beratungsverpflichtung zum Umgang mit Geld“ Statistiken sauber gehalten und zugleich Betroffene stigmatisiert. Das „Projekt“ ist also im Grunde nicht neu, schon damals war Dezernent Müller im Nachhinein bemüht, Pressemeldungen zu dementieren. Zu Leistungskürzung käme es natürlich nur in Ausnahmefällen, hieß es damals. Wie heute auch wurde aber „Anwesenheit ist Pflicht, sonst gibt’s kein Geld“ an die Presse kommuniziert, da hilft auch kein Dementi. Müllers „neue Wege“ sind die Pfade der Schönfärber.
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Hartz IV Hilfe: Anrechnung von Partnereinkommen RECHTSWIDRIG Drucken E-Mail
Mittwoch, 08 Juli 2009
nikolaus-due-sommerfest09„Es ist gängige Praxis der Behörden, auch in Stadt und Kreis Offenbach, bei Bezug von ALG II oder HartzIV das Partnereinkommen bei Lebensgemeinschaften mit anzurechnen und genau das ist scheinbar in den allermeisten Fällen rechtswidrig. Die HartzIV- Hilfe, die vom Kreisverband DIE LINKE.Offenbach unterstützt wird, weist in Ihrer aktuellen Mitteilung auf ein entsprechendes Urteil des Landessozialgerichtes Rheinland Pfalz hin. Für viele Betroffene sind die Auswirkungen katastrophal, wenn Partnereinkommen angerechnet werden“, so der Vorsitzende des Kreisverbandes, Nikolaus Dümpelmann. Mit Urteil (Az.: L 19 AS 70/08) erklärt das Landessozialgericht das Anrechnen des Einkommens eines unverheirateten Partners allerdings nur dann als zulässig, wenn der ***gegenseitige Einstandswille *** vorhanden ist.  Dieser Einstandswille der Betroffenen ist die grundsätzliche Voraussetzung, dass aus einem Zusammenleben zweier nicht miteinander verwandten oder verheirateten Personen eine eheähnliche Gemeinschaft wird. "Unterhaltsansprüche in solchen Fällen regelt das SGBII. In seiner Urteilsbegründung bezieht sich das Landessozialgericht genau darauf, denn solche („Unterhalts“)Ansprüche ergeben sich dabei aus dem freien Willen der Betroffenen. Entweder durch die Erklärung der Ehe oder durch die Erklärung einer Lebenspartnerschaft. Wer dies jedoch nicht möchte, kann jederzeit (!) und unbefristet (!) mit einem anderen Menschen zusammenleben OHNE für diesen finanziell Sorge tragen zu müssen, also nicht in einer eheähnlichen Gemeinschaft zu leben. Weder ein bestimmtes Verhalten noch die Dauer des Zusammenlebens kann dabei den freien Willen der Partner nicht gegenseitig füreinander finanziell  ein zustehen ersetzen. Ob dieser gegenseitige Einstandswille vorhanden ist, entscheiden einzig und allein die Betroffenen!
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Revolution auf Kuba Drucken E-Mail
Donnerstag, 02 Juli 2009
26_julio-kuba-nationalfeiertagDer 26. Juli 1953 ist das Datum des Angriffs auf die Moncada-Kaserne in Santiago de Cuba. Der Angriff unter Führung von Fidel Castro, unter Mitwirkung von Ernesto "Che" Guevara gilt als Ausgangspunkt der siegreichen kubanischen Revolution gegen das autoritäre Batista-Regime. Noch heute ist der 26. Juli Nationalfeiertag in Kuba.  Am 26.Juli 2009 begeht DIE LINKE.Offenbach diesen denkwürdigen Jahrestag ab 15 Uhr im kleinen Tagungsraum des Kritischen Bildungszentrumz im Eckertschen Hof in Dietzenbach mit einer DiaShow mit Bildern aus dem Kuba des Jahres 2009, Snacks und Drinks. Berichte aus und über Kuba, Musik und Gespräch runden diesen Tag ab.
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