Aktionen zum Internationalen Frauentag 2010 in Neu-Isenburg
Dienstag, 09 März 2010
Zum Internationalen Frauentag am 8. März hat DIE LINKE. Neu-Isenburg auf dem Wochenmarkt trotz
Schnee und Kälte rote Nelken und Frauentagszeitungen an Passantinnen verteilt. Trotz eisiger
Temperaturen war die Stimmung bei den Genossinnen und Genossen sowie bei den Passanten sehr gut.
Es wurden heiße Diskussionen über aktuelle politische Themen am Stand geführt und es konnten neue
Kontakte - verbunden mit Einladungen zu unserem Stammtisch - geknüpft werden.
Seit mehr als hundert Jahren kämpfen Frauen am 8. März gegen ihre Benachteiligung in Beruf und
Familie - mit Erfolg. Leider stehen jedoch viele Forderungen - auch heute noch - nur auf dem Papier.
Im vergangenen Jahr bekamen Frauen im Durchschnitt 23 Prozent weniger Lohn als Männer für die gleiche Arbeit.
Von zwei Millionen Pflegebedürftigten werden 1,4 Millionen Menschen zu Hause gepflegt - zu 74 Prozent von Frauen.
Das sind nur zwei Beispiele die zeigen, dass wir von einer tatsächlichen Gleichstellung der Geschlechter
noch weit entfernt sind.
Für DIE LINKE ist Frauenpolitik keine Nische, sondern sie ist eine Aufgabe, die alle politischen Bereiche betrifft.
DIE LINKE wird auch weiterhin an der Seite der Frauen für die Umsetzung ihrer Forderungen sowohl im
öffentlichen als auch im privaten Leben kämpfen.
Weltfrauentag im Kreisverband Offenbach
Montag, 08 März 2010
Am 8. März ist Weltfrauentag. Viele Frauen kennen die Hintergründe und Geschichten zu diesem Tag nicht. Es ist der Tag, der die Rechte der Frauen symbolisch in den Vordergrund rückt. Ein Tag, der vielen vor Augen führt, welche Kämpfe und Schwierigkeiten Frauen im Laufe der Geschichte durchleben mussten, um den heutigen Stand an Frauenrechten zu erlangen.
Den Frauentag gibt es seit 100 Jahren - er wurde durch die Sozialistin Clara Zetkin ins Leben gerufen. Sie forderte mehr Gleichberechtigung für Frauen: "Keine Sonderrechte, sondern Menschenrechte."
Wie sieht es heute 100 Jahre später aus? Welche gesellschaftlichen Umstände und Begebenheiten hindern uns heute Frauenrechte umzusetzen?
Nach wie vor sind Frauen schlechter bezahlt als ihre männlichen Altersgenossen und finden sich verstärkt in prekären Arbeitsverhältnissen oder Teilzeitarbeitsverhältnissen.
Langen: Blinde Islamfeindlichkeit hilft den Falschen
Freitag, 05 März 2010
Zur öffentlichkeitswirksamen Verurteilung des Langener Bürgers aus der
so genannten „Sauerland-Gruppe“ warnt DIE LINKE. Fraktion im
Kreistag Offenbach vor blinder Islamfeindlichkeit. In den Medien wird
immer wieder der pauschale Zusammenhang zwischen Islam und Terrorismus
nahegelegt, so auch in diesem Fall.
Solch eine pauschale Islamfeindlichkeit hilft auf allen Seiten den
Falschen. Die Hintermänner des – laut Oberlandesgericht – eher einfach
strukturierten Langeners dürften sich freudig die Hände reiben über
eine Bombe, die hochging ohne zu explodieren. Ähnlich wie die
untaugliche Kofferbombe, schlug allein die Meldung über die
„Sauerland-Bomber“ bei den Medien ein und produziert ein erstaunliches
Ausmaß der gewünschten Stimmung.
Quilling weicht öffentlichem Druck – „Neuanfang“ unter kritischer Beobachtung
Donnerstag, 04 März 2010
DIE LINKE. Fraktion im Kreistag Offenbach begrüßt die Entscheidung
des Landrates, die so genannte „AG Wohlfahrt“ aufzulösen. Auch wir
teilen die Hoffnung des Ausländerbeirates und einiger
Oppositionsparteien auf einen Neuanfang in Sachen Integrationspolitik.
Landrat Qulling hat bisher mehrfach deutlich gemacht, dass von ihm
eine andere Gangart zu erwarten ist. Sorge macht uns allerdings seine
Ankündigung des Landrates, künftig „andere Wege zu suchen“ um die
Arbeit fortzusetzen. Diese neuen Wege werden wir sehr genau
beobachten.
DIE LINKE. Fraktion im Kreistag Offenbach ist hingegen zufrieden mit der
Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger des Landkreises. Der
öffentliche Druck war so groß geworden, dass schon Qullings
Amtsvorgänger Peter Walter in der Vergangenheit mehrfach vorsichtigere
Töne anschlug. Für unsere Fraktion ein gutes Zeichen von
Bürgerbeteiligung.
Die NPD ist in Offenbach nicht erwünscht!
Mittwoch, 03 März 2010
Am 27. Februar waren bei beiden Kundgebungen am Aliceplatz und vor der Tankstelle auf der Sprendlinger Landstraße sowie dem Demonstrationszug rund 250 Offenbacher beteiligt. Dabei waren neben den ursprünglichen Aufrufern auch weitere Organisationen, wie etwa die Naturfreunde, sowie zahlreiche Stadtverordnete verschiedener Parteien, darunter auch Vertreter der LINKEN anwesend. Die Redner unterstrichen, dass für die NPD in Offenbach kein Platz ist.
Hessische Abgeordnete der LINKEN: "Wir haben den Opfern des Krieges Namen und Gesichter gegeben"
Montag, 01 März 2010
Die Linksfraktion hat vom Deutschen Bundestag gefordert, der Opfer von Kundus zu gedenken. Wir haben den Abgeordneten des Deutschen Bundestages Namen der Getöteten vor Augen geführt. Christine Buchholz forderte die Abgeordneten auf, zu bedenken, dass sie mit ihrem Ja zur Entsendung weiterer Soldaten nach Afghanistan die Verantwortung für weitere Tote übernehmen. Die Initiative der Fraktion DIE LINKE. war eine entschiedene Parteinahme für die Opfer des Krieges. Sie war ein Nein zum Afghanistankrieg ebenso wie das Nein bei der namentlichen Abstimmung.
Eine starke LINKE für sozialen, ökologischen und friedlichen Wandel. Aufbruch und Veränderung jetzt!
Mittwoch, 24 Februar 2010
Die Kreismitgliederversammlung der LINKEN. Offenbach hat am 20. Februar 2010 in Dreieich die Leitlinien für ihre zukünftige politische Arbeit beschlossen. Wir verorten uns damit im politischen System und definieren unsere Standpunkte und die Alleinstellungsmerkmale unserer Arbeit. Gleichzeitig stecken wir mit diesem Beschluss die Ziele für die anstehenden Monate ab.