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Wer ist online?

DIE LINKE. Offenbach informiert:
Kein Zwang zur Arbeit - Positionen zum Grundeinkommen Drucken E-Mail
Mittwoch, 27 Januar 2010
grundeinkommen-heute_740782-1 In einer Podiumsdiskussion werden fünf prominente Teilnehmer aus Politik, Gewerkschaft und Wissenschaft die Möglichkeiten auszuloten, welche die Einführung eines Bedingungslosen Grundeinkommens für eine gerechtere Gestaltung der Gesellschaft eröffnen könnte. Wir möchten mit dieser Veranstaltung eine konstruktive Diskussion über das bedingungslose Grundeinkommen aus verschiedenen gesellschaftlichen Perspektiven führen: Welches Menschenbild ist mit der Diskussion um einbedingungsloses Grundeinkommen verbunden? Wie kann die gerechte Zukunft des Sozialstaates aussehen? Dies im Hinblick auf die immensen Veränderungen des Arbeitsmarktes,und auch unter Berücksichtigung der Arbeit im Nonprofit-Sektor. Auch die Frage, wie die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens unsere Gesellschaft verändern kann, soll besprochen werden. Die verschiedenen Finanzierungsmodelle sollten bei der Diskussion nicht im Vordergrund stehen. DIE LINKE Offenbach erhofft sich von ihrer Unterstützung der Veranstaltung Impulse für ihre aktuelle Programmdebatte, auch über eine konkrete Alternative zu Hartz IV hinaus.

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Schikanierung Einzelner oder übliche Praxis der MainArbeit? Drucken E-Mail
Sonntag, 24 Januar 2010
Werden Weiterbewilligungsanträge für ALGII-Bezieher absichtlich verzögert?
Die Geschäftsführung der MainArbeit scheint zielstrebig ein neues Instrument zur Verunsicherung ihrer "Kunden" einzusetzen, das diese an den Rand der Verzweiflung treibt, so die Fraktion DIE LINKE  Offenbach. Nach § 41 Abs.1 S.4 SGB2 hat der Gesetzgeber einen Bewilligungzeitraum  für Leistungen von sechs Monaten vorgesehen. Ist Erwerbslosigkeit über diese Frist hinaus absehbar, gleich aus welchen Gründen, so hat der Betroffene, einen Bewilligungsantrag auf Fortsetzung der Leistung nach SGB2 zu stellen.
Der aufmerksame "Kunde" der MainArbeit, der aufgrund der Kenntnis seiner objektiven Situation, fünf bis vier Wochen vor Ablauf des gültigen Bewilligungbescheides (analog etwa des Kindergeldes) bei der Behörde einen Fortsetzungsantrag abholen möchte, wird dahingehend beschieden, dass die Mitarbeiter der MainArbeit angewiesen sind, solche Anträge nicht auszugeben. Der Kunde erhält die Auskunft: Die MainArbeit schicke ihm den Weiterbewilligungsantrag rechtzeitig vor Ablauf des gültigen Bewilligungszeitraumes zu.  Nach unserer Erfahrung werden mit zunehmender Häufigkeit die entsprechenden Anträge ca. 3-5 Tage vor Beendigung des gültigen Bewilligungsbescheides dem Hilfebedürftigen zugesandt. Somit ist es dem Antragsteller unmöglich gemacht, den ausgefüllten Antrag so rechtzeitig dem Amt vorzulegen, dass eine nahtlose Sicherung seiner Lebensexistenz gewährleistet ist. Bis zur Bearbeitung seines Antrages und dessen Bewilligung können schon leicht 4 - 5 Wochen vergehen, in denen weder Miete, Nebenkosten, Kranken-versicherung gezahlt werden und auch für Lebensmittel, Medikamentenzuzahlung oder Arztbesuche kein Geld zur Verfügung steht. Mahnt der Betroffene entsprechende Mittel bei der Zentralen Anlaufstelle (ZAS) an, so wird er nicht selten mit dem Hinweis abgespeist : Er solle sich bei Bekannten oder Verwandten für den in frage stehenden Zeitraum Geld beschaffen. Lebensmittelgutscheine könne er haben. (für einen Tag oder eine Woche?).  Durch diese Praxis wird der Rechtsanspruch, der dem Grunde nach fest-  und fortbesteht von Seiten des Jobcenters MainArbeit GmbH willentlich unterlaufen. Dem Hilfesuchenden bleibt nichts anderes übrig, insofern er überhaupt über seine Rechte weiß, als unter Mithilfe eines Anwalts ein Eilrechtsschutzverfahren einzuleiten.
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Busplätze nach Dresden! Drucken E-Mail
Dienstag, 19 Januar 2010
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„Wie Neonazis Dresden zu ihrer Pilgerstätte machen“, titelte Spiegel-Online am 14. Februar des letzten Jahres. Am selben Tag waren 7000 Nazis aus ganz Europa wieder einem Aufruf der NPD gefolgt und demonstrierten ungehindert durch Dresdens Innenstadt. Von Jahr zu Jahr sind es mehr geworden. Um die Nazis zu stoppen und daran zu hindern, den größten Naziaufmarsch Europas ausgerechnet in Deutschland zu veranstalten, unterstützt auch DIE LINKE die Demonstrationen gegen die Nazis.
Es sind noch Plätze in den Bussen nach Dresden frei, wenn sich genügend MitstreiterInnen finden, besteht die Möglichkeit einen Bushalt in Offenbach einzurichten. Mit Sicherheit wird es in Frankfurt einen Bushalt geben. (Tickets unter ) Wir lehnen, gemeinsam mit der Friedensbewegung jegliche Bombardierung von Wohnvierteln als „Mittel der Politik“ ab. Die NPD als Nachfolgepartei der der von Bankiers und Großindustriellen finanzierten  NSDAP hat nicht das geringste moralische Recht, im Namen der Opfer des Bombenangriffs auf Dresden im Februar 1945 zu sprechen.
Unter dem Kommando der Nazis hat die deutsche Wehrmacht die Flächenbombardierung von zahlreichen europäischen Städten vorexerziert: Die Zerstörung von Coventry, Rotterdam, Warschau, Leningrad und anderen europäischen Städten gingen der Bombardierung deutscher Städte voran. Nazi-Deutschland hat den Flächenbrand des Zweiten Weltkriegs entfacht.
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Hessische UnternehmerInnen in der Linken - LAG Linke UnternehmerInnen Drucken E-Mail
Mittwoch, 13 Januar 2010
lag-linke-unternehmerinnenLandesarbeitsgemeinschaft Linke Unternehmer/-Innen nimmt aktive Arbeit auf - mit Sprecher und Beisitzer aus dem Kreisverband Offenbach. Die Landesarbeitsgemeinschaft Linker Unternehmer und Unternehmerinnen (LAG LiU) hat im hessischen Landesverband der Partei DIE LINKE die aktive politische Arbeit aufgenommen. Am vergangenen Samstag haben sich die Mitglieder aus ganz Hessen zu einer ersten konstituierenden Sitzung getroffen. Zum Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft wurde Markus Kutzora, selbständiger Kaufmann aus Neu-Isenburg gewählt, als erster Beisitzer Peter Schnell, beide aus dem Kreisverband Offenbach. Ziel der LAG ist es, die generelle fachliche Kompetenz der Partei DIE LINKE in den Bereichen Wirtschafts-, Industrie-, Finanz- und Sozialpolitik zu stärken und auch den Belangen von Freiberuflern, Selbständigen und Kleinunternehmern in der internen und öffentlichen Diskussion mehr Geltung zu verschaffen. Die LAG LiU ist im Dezember des vergangenen Jahres als landesweiter innerparteilicher Zusammenschluss durch die Partei DIE LINKE in Hessen anerkannt worden. Sie ist von parteiinternen Strömungen unabhängig. Mehrere grundsätzlich Beschlüsse sind gefasst worden. Zum einen werden im Kalenderjahr 2010 originäre Themenfelder bearbeitet die Unternehmer /-Innen, Selbstständige und Freiberufler/-Innen betreffen. Als Ergebnis wird ein Forderungs- und Massnahmenkatalog erarbeitet, um Einzelunternehmer sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zu stärken. Weiter soll allen Mitgliedern der Partei aus der Zielgruppe eine fachliche Plattform und Anlaufstelle geboten werden. Grundsätzlich ist die Arbeitsgemeinschaft bestrebt Einfluss auf das innerparteiliche Programm zu nehmen um damit die Fachkompetenz der Partei DIE LINKE in den Bereichen Wirtschafts- und Finanzpolitik zu stärken.

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„2010“ - diese Agenda verändert das Land ! Drucken E-Mail
Sonntag, 03 Januar 2010
Bild: E.B., AgendaDemo2005






















Unter anderem auch die politische Landschaft hat die Agenda 2010 verändert. Aus den Protesten gegen „Hartz IV“ und die Agenda 2010 in den Jahren 2004 und 2005 erwuchs eine Bewegung! Aus dieser Bewegung heraus hatte die „Wahlalternative“ sofort ungeheuere Medienaufmerksamkeit. Eine echte Wahlalternative zum Rosa-OlivGrünen-CDU-CSU-FDP Einheitsbrei gab es scheinbar seit Bestehen der Bundesrepublik nicht mehr, zumindest nicht für viele BürgerInnen der "alten Länder". Die Grünen standen spätestens seit Ihrer Kriegsbeteiligung im ehemaligen Jugoslawien nicht mehr als Hoffnungsträger zur Verfügung. Die außerparlamentarischen Bewegungen wie „attac“, lagen mit Ihren Forderungen gleichauf mit den Sozialprotesten in diesen Jahren. Diese Bewegung, aus der die Wahlalternative erwachsen ist, war dann auch Ursache für die Gründung der neuen LINKEN. Diese neue LINKE hat die politische Landschaft in ähnlicher Weise verändert, wie es die Agenda 2010 mit den sozialen Verhältnissen tat. So wie es möglich war, dass – im Zuge der Agenda – die Regelsätze für Kinder seit fünf Jahren unverändert zu niedrig sind; so gehört es inzwischen zur Tagesordnung, wenn Grüne mit Vertretern der CDU über Regierungsbündnisse sprechen. DIE LINKE war und ist die einzige Partei, die eine Alternative zum bestehenden System der Ausbeutung und Arbeitsverdichtung, der Lohndrückerei und der Rationalisierungen bietet.  Eine konsequente Demokratisierung der Wirtschaft, die Entwicklung einer Wirtschaftsweise, die über mehr als eine halbe Generation Bestand hat, eine Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger, an dem was mit Ihrem Lebensumfeld geschieht; das sind Punkte die DIE LINKE auf Ihrer Agenda hat!  Eine „Agenda sozial“, wie es schon auf Plakaten hieß. Das ist die Agenda die wir hier und in Europa brauchen. Das dafür immer mehr Menschen auf die Straße gehen, wird ein Anliegen der LINKEN im neuen Jahr sein. Denn die Entstehungsjahre der neuen Linken haben gezeigt, wie motivierend große Proteste auf die Unzufriedenen wirken. Aus einigen hundert MontagsdemonstrantInnen wurden von mal zu mal mehr Menschen. Am Ende standen in 2005 tausende auf den Straßen.
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Agenda-Jahr 2010 Drucken E-Mail
Donnerstag, 31 Dezember 2009
crisis2010Für das neue Jahr wünscht DIE LINKE.Offenbach allen Freundinnen, Freunden, Genossinnen und Genossen: Mut, Kraft und Entschiedenheit, sowie natürlich das nötige Quentchen Glück.
Einige unserer Mitglieder haben Arbeitslosigkeit erlebt, oder erleben sie, andere müssen sich für sogenannte „MiniJobs“ hergeben, etliche erleben mit befristeten Arbeitsverhältnissen unsichere Arbeitsverhältnisse und viele erleben erhöhten Arbeitsdruck und schlechtere Arbeitsbedingungen. Ein paar „von uns“ mussten alles das in umgekehrter Reihenfolge erleben und können somit vielleicht am Besten bekunden, welche Schraube nach unten die Agenda 2010 bewirkt hat. Steinmeier und Schröder, die Agenten dieses Raubzugs an der Bevölkerung markieren jetzt Entrüstung über die Auswüchse ihrer Agenda. Die SPD überlegt, ein Gesetz gegen kleinliche Kündigungen einzubringen, dabei hat sie in vielen Jahren Regierungsarbeit den Kündigungsschutz so weit zurechtgestutzt, dass dies erst möglich wurde.
Diesen Entwicklungen wollen wir kraftvoll, mutig und entschieden entgegentreten. Unter diesen widrigen Bedingungen mit den Zeilen des bekannten Gedichtes von Ferdinand Freiligrath:
In tiefer Brust des Zornes Glut, die hält uns warm TROTZ ALLEDEM!

 
DIE LINKE im Kreistag Offenbach: Unerwartete Schützenhilfe von der CDU Drucken E-Mail
Dienstag, 22 Dezember 2009
keinegeschenkeDie Fraktion DIE LINKE im Kreistag Offenbach ist besonders erfreut, über die unerwartete Schützenhilfe der CDU. Zur letzten Sitzung des Kreistages hatte die Linksfraktion Weihnachtsbeihilfe für Bedürftige beantragt. Gestern wurde dann doch noch Unterstützung für dieses Anliegen bei der CDU deutlich. Peter Weiß, Vorsitzender des CDU-Arbeitnehmerflügels, äußerte sich gegenüber einer großen Tageszeitung: „Mit einem kleinen Weihnachtszuschuss könnten Hartz IV-Empfänger Heiligabend gelassener entgegen sehen. Teilhabe am gesellschaftlichen Leben bedeutet auch, dass man sich kleine Weihnachtsgeschenke leisten kann.“ „Leider ist diese Erkenntnis auf Bundesebene der CDU, noch nicht bis zu den Abgeordneten des Kreistages vorgedrungen“ so der Fraktionsvorsitzende Per Oldehaver, „für unser Anliegen in diesem Jahr, kommt diese Erkenntnis ohnehin etwas spät. Wir werden jedoch wie zuvor, auch zum nächsten Jahresende wieder dieses wichtige Vorhaben vortragen. Vielleicht ist es den Kreistagsabgeordneten der CDU bis dahin möglich, ihr Abstimmungsverhalten dem aktuellen Erkenntnisstand anzupassen.“ DIE LINKE im Kreistag weist zudem auf die Vorsitzende des Sozialverbandes VDK, Ulrike Mascher hin, die im gleichen Zusammenhang zitiert wird: „In den Regelsätzen sind für Kinder pro Monat weniger als 1 Euro für Spielwaren und Hobbys vorgesehen. Daran sieht man, wie wichtig ein Zuschuss wäre. Wir sind für die generelle Anhebung der monatlichen Regelsätze für Kinder und Erwachsene.“
„Der Antrag der LINKEN im Kreistag wurde bereits im vergangenen Jahr von der Hoffnung getragen, wenigstens einige Stimmen der SPD Fraktion zu bekommen, aber leider hat eine Mischung aus Fraktionsdisziplin und Starrköpfigkeit auch in diesem Jahr verhindert, das der Antrag der LINKEN – und damit ein allgemein anerkanntes Stück soziale Verantwortung – angenommen wurde“ teilt die Fraktion DIE LINKE im Kreistag Offenbach mit.

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